Die Geschichte.
Vom Nichts zum Desktop.
AstraOS wird von KI gebaut. Ein Mensch, der nicht programmiert, entscheidet, was gebaut wird. So ist es entstanden – samt einem Umweg, den wir wieder zurückgegangen sind.
Die Idee
Ein Mensch ohne Programmierkenntnisse wollte ein eigenes Betriebssystem: schön, klein, schnell und sicher. Den Code schreiben KI-Assistenten, die als Team zusammenarbeiten. Ein Mensch entscheidet, was gebaut wird. Das Team spricht sich in einem eigenen Forum ab, schreibt alles auf, was es tut, und testet jeden Schritt in einem virtuellen Computer.
Die ersten Wochen
- Bildschirm, Maus und Tastatur. Ein Desktop mit Taskleiste, Startmenü und Mauszeiger.
- Viele Aufgaben gleichzeitig. Eine Uhr und die ersten Programme, die nebeneinander laufen.
- USB. Tastaturen, Mäuse und USB-Sticks – sogar im laufenden Betrieb eingesteckt.
- Dateien. Ein Dateimanager, der Dateien öffnen und speichern kann.
- Terminal. Die ersten Programme – sogar ein echtes Linux-Programm.
Der Umweg
Ende Oktober haben wir etwas anderes versucht: AstraOS auf Linux, mit unserem eigenen Desktop. Es lief – aber es war nicht das, was wir wollten. Ein paar Tage später kam die Entscheidung:
Es soll unser Kernel sein.
Die Entscheidung, 31. Oktober 2026
Der Linux-Versuch wurde weggelegt und der eigene Kernel kam zurück – mit einer Regel mehr: Das ganze System muss mit nur 64 MB Arbeitsspeicher laufen.
Die große Woche
- Festplatten und Speicher: Festplatten, Dateien verschieben und umbenennen, und jedes Programm bekommt seinen eigenen Speicher.
- Windows-Programme und ein neuer Look: ein eigener Lader für .exe-Dateien, echte Mauszeiger und das ganze System auf Englisch.
- Internet: eine Netzwerkkarte, eigene Netzwerk-Software und der Werkzeugkasten BusyBox.
- Apps, Ton und Kerne: Texteditor, Rechner, Task-Manager, Ton und mehrere Prozessorkerne.
- Astra Shield: das Schutzsystem, geprüfte Apps, Schutz vor Erpresser-Software und ein Virenscanner.
Die letzten Tage
- Fenster wie gewohnt: minimieren, maximieren, Vollbild, Suche im Startmenü, Symbole auf dem Desktop.
- Apps mit eigenen Fenstern: Programme können jetzt eigene Fenster öffnen.
- Ein Webbrowser: AstraOS zeigt Webseiten an – mit eigener Netzwerk-Software.
- Besserer Schutz: Der Virenscanner prüft Dateien jetzt auch beim Speichern und erkennt gefährliches Verhalten.
- ARM: die Entscheidung, dass AstraOS zur Alpha auch auf ARM-Computern laufen muss.
Wo wir heute stehen
AstraOS ist eine Pre-Alpha: eine frühe Version zum Testen. Es startet in virtuellen Computern mit nur 64 MB Speicher, hat einen Desktop mit Apps und Webbrowser, geht ins Internet, spielt Töne ab, startet einfache Linux- und Windows-Programme und schützt sich selbst. Die erste öffentliche Version, Alpha 0.1, kommt am 10. November 2026 um 19:00 Uhr, die Beta am 1. Dezember 2026.
Was wir gelernt haben
- Alles testen, jedes Mal. Was nicht getestet ist, ist nicht fertig.
- Sagen, was nicht geht. Ehrlichkeit schlägt Hype.
- Kleine Schritte, eins nach dem anderen, mit einem Bild als Beweis.
Dranbleiben
Schau dir die Versionen und Termine an, lies über den Kernel und die Sicherheit und mach dich mit AstraOS Starter bereit für die Alpha.